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DIE STADT.Zwischen Skyline und Latrine

Was macht eine Stadt zur Stadt? Antworten gibt es so viele wie Städte: Marienberg oder New York? Uruk oder Damaskus? Athen oder Rom? Wien oder Wuppertal? Seit Aristoteles bleibt dabei offen, ob der gebaute Raum oder die Menschen das Wesen der Stadt ausmachen.

Die Vielschichtigkeit und die Ambivalenz des Phänomens Stadt wird auch durch die beiden Begriffe Skyline und Latrine symbolisiert. Die Stadt mit ihrer Skyline ist und war Verheißung und Bedrohung zugleich. Latrinen mittelalterlicher Städte sind Jahrhunderte später für die Stadtarchäologie Fundgruben des städtischen Lebens. In diesem Spannungsfeld bewegt sich auch unsere Ausstellung.

Kommen Sie mit auf eine Reise durch vier thematische Stadtviertel und lassen Sie sich von der Vielfalt überraschen!

Fotograf auf einem Dach fotografiert den Sonnenuntergang über New York

Wie entsteht unser Bild DER STADT?

Visuelle Medien sind allgegenwärtig und prägen unsere Vorstellungen von Städten. So setzten schon mittelalterliche Städte Bilder und Symbole zur Kommunikation ein. Wichtig für ihr Selbstverständnis waren vor allem auffällige Bauten. Oft sieht man Mauern, Tore und Türme auf Stadtsiegeln und Wappen. Bis heute finden sie sich in städtischen Logos wieder. Kurzum: Unsere Vorstellungen von Stadt werden durch Symbole, Bilder, Erzählungen und andere Medien beeinflusst. Wichtig ist, diese immer kritisch in dem Zusammenhang zu betrachten, in dem sie entstehen und gezeigt werden. Denn Bilder formen nicht nur unseren Blick auf die Stadt, sie haben auch Einfluss darauf, wie wir unsere Städte gestalten.

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Zwischen Identitätund Image

Städte nutzen Symbole und sprachliche Bilder schon seit dem Mittelalter als Kommunikationsmittel. Damals dienten sie zur Entwicklung städtischer Identität. Heutzutage sollen sie Städte in Image- und Marketingkampagnen im internationalen Wettbewerb positionieren. Dabei wird häufig eine Erzählung verwendet, die lokale und regionale Besonderheiten vergangener Zeiten aufgreift, um eine kollektive Selbstvergewisserung zu entwickeln.

Seit der Antike waren idealtypische Bilder von Mauerkronen starke Symbole für die Stadt an sich. Bereits im griechisch-römischen Kulturraum wurden die zumeist weiblichen Stadtpersonifikationen oftmals mit einem Mauerkranz auf dem Kopf abgebildet. Man verehrte diese Stadtgöttinnen in ihrer Eigenschaft als Glück und Wohlstand bringende Beschützerin. Die Mauerkrone mit Stadtmauer, Toren, Türmen und Zinnen verweist sowohl auf den gebauten Raum der Stadt als auch auf den Schutz, den diese ihren Bewohnern bot.

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Führung durch den Stadtteil

mit der Kuratorin Katja Manz

Stadtansichten auf Guckkastenbildern

Guckksatenbild Basel, 1770-1790
Guckksatenbild Basel, 1770-1790 | Kunstsammlungen Chemnitz - Schloßbergmuseum
Guckkastenbild Breslau, nach 1776
Guckkastenbild Breslau, nach 1776 | Kunstsammlungen Chemnitz - Schloßbergmuseum
Guckkastenbild Leipzig, 1770-1790
Guckkastenbild Leipzig, 1770-1790 | Kunstsammlungen Chemnitz - Schloßbergmuseum
Guckkastenbild New York, 1776
Guckkastenbild New York, 1776 | Kunstsammlungen Chemnitz - Schloßbergmuseum
Guckkastenbild Quebec, 1776
Guckkastenbild Quebec, 1776 | Kunstsammlungen Chemnitz - Schloßbergmuseum
Guckkastenbild Quebec, 1776
Guckkastenbild Quebec, 1776 | Kunstsammlungen Chemnitz - Schloßbergmuseum
Guckkastenbild Rotterdam, 1770-1772
Guckkastenbild Rotterdam, 1770-1772 | Kunstsammlungen Chemnitz - Schloßbergmuseum

Von der Münzezur Skyline

Das Beispiel Meißen

Stadtansichten finden sich heute häufig als Fotografien auf Postkarten und in Reiseführern. Dabei werden stellvertretende Merkmale und Wahrzeichen hervorgehoben, die typisch für die jeweilige Stadt sind. Die Entwicklung und Verbreitung von Stadtansichten ist eng verknüpft mit den Möglichkeiten der Vervielfältigung und dem Kontext der Verwendung. Bei dem Wort Skyline denken viele sicherlich nicht direkt an die älteste Stadt Sachsens. Welche visuellen Merkmale sind typisch für die Stadt Meißen?

Brakteat der Markgrafschaft Meißen mit symbolhafter Darstellung, 1127-1156
Brakteat der Markgrafschaft Meißen, 1127-1156 | Münzkabinett, Staatliche Kunstsammlungen Dresden

Schon frühe Meißner Münzen weisen symbolhafte Stadtansichten mit Wahrzeichencharakter auf. Auf der aus dem 12. Jahrhundert stammenden Münze lässt sich bereits im Vordergrund eine Brücke mit Steinbögen erkennen, die die heutige Elbbrücke symbolisieren könnte.

Im späten Mittelalter tauchen Stadtansichten als Hintergrundillustration auf Altargemälden auf. Erst mit der Renaissance erhielten Stadtdarstellungen mehr Details. Infolge der Erfindung des Buchdrucks in der Mitte des 15. Jahrhunderts entstanden immer mehr gedruckte Stadtansichten. Die älteste Ansicht Meißens ist ein Holzschnitt von Hiob Magdeburg, der erstmals in der 1558 erschienenen Ausgabe von Sebastian Münsters Cosmographia abgedruckt war.

 Älteste Stadtansicht Meißens, ein Holzschnitt von Hiob Magdeburg aus dem Jahr 1558
Holzschnitt Hiob Magdeburg: Älteste Stadtansicht Meißens, 1558 | Stadtarchiv Meißen

In kartografischen Werken sind Stadtansichten Ausdruck des herrschaftlichen Bedürfnisses, Besitz- und Nutzungsrechte des Landes vollständig darzustellen. Damit haben sie auch immer eine machtpolitische Komponente.

Ölgemälde: Stadtansicht Meißen aus Norden, um 1760
Ölgemälde: Stadtansicht Meißen aus Norden, um 1760 | Stadtmuseum Meißen

Zu Repräsentationszwecken werden im 18. Jahrhundert in wohlhabenderen Gesellschaftsschichten Ölgemälde in Auftrag gegeben. Diese sind zugleich Ausdruck eines bürgerlichen Stolzes auf die eigene Stadt.

Guckkastenbild von Meißen, 1770
Guckkastenbild von Meißen, 1770 | Stadtarchiv Meißen

Seit Ende des 18. Jahrhunderts wurden Kupferstiche auch für Guckkastenbilder, oder auf Handwerksurkunden verwendet. Der Bedarf einer breiten Bevölkerung an Bildern konnte damit durch kostengünstigere Druckgrafiken gedeckt werden.

Der Reiz, der von einer Stadtansicht ausgeht, regte verschiedene Künstler an, kunstgewerbliche Erzeugnisse mit einer Stadtdarstellung aufzuwerten.

Stadtansicht auf Meißner Porzellan, 1800
Stadtansicht auf Meißner Porzellan, 1800 | Stadtmuseum Meißen

Auf Flugblättern wurden Stadtansichten mit Details von Großereignissen ergänzt und waren ein begehrtes Erzeugnis, das sich an ein breiteres Publikum richtete. Die Stadt ist dabei meist nur dekorativer Hintergrund.

Flugblatt mit Darstellung einer Hinrichtung. Im Hintergrund ist die Stadt Meißen zu sehen.
Flugblatt mit Darstellung einer Hinrichtung, ab 1808 | Stadtmuseum Meißen

Der Anfang des 19. Jahrhunderts aufkommende Tourismus und der Handel steigerten auch die Nachfrage nach Stadtansichten. Zahlreiche Verlage gründeten sich, neu entwickelte technische Verfahren ermöglichten höhere Auflagenzahlen: Stadtansichten wurden endgültig zur Massenware in Form von Reiseandenken und Postkartenmotiven.

Touristisches Autobahnschild Meißen, 2014
Touristisches Autobahnschild Meißen, 2014 | Gestaltung: kittel + partner Werbeagentur

So unterschiedlich die Verwendungskontexte auch waren, die Stadtansichten Meißens zeigen bis ins 18. Jahrhundert zwei immer wiederkehrende Bildelemente: den Burgberg mit Dom und Albrechtsburg und die Elbbrücke. Diese visuellen Komponenten bilden bis heute die Meißner Skyline.

Beleuchtete Hochhäuser bei Nacht

Wie wird die STADTgebaut?

Was macht die Stadt aus: Menschen oder Häuser? Die Frage ist seit Aristoteles ungeklärt, aber was einmal gebaut ist, beeinflusst das Leben der Menschen oft für Generationen. Auch deshalb haben sich Menschen schon frühzeitig Gedanken darüber gemacht, wie man eine Stadt idealerweise baut. Vom Material, über die Konstruktion und das einzelne Gebäude führt der gedankliche Weg zum Stadtraum als Ganzen. Gesellschaftliche und ästhetische Ideale spiegeln sich im Städtebau ebenso wider wie pragmatische Überlegungen, Geld- und Machtfragen.

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Am Anfang war der Lehm

 

Bis ins 20. Jahrhundert wurden Städte vor allem aus dem Material gebaut, das vor Ort zur Verfügung stand. Ob Lehm, Holz, Naturstein, „Backstein“ oder Kombinationen davon: Farbe, Maße und Struktur wirken sich auf die Bauweise und das Gesicht der Stadt aus. Dabei gab es fast immer auch besondere Materialien, die für herausragende Bauten und spezielle Bauaufgaben verwendet wurden.

Als Wiege des Städtewesens wird meist das Zweistromland, der heutige Irak, angesehen. Vor mehr als 5000 Jahren entstanden dort die ersten dicht bebauten Siedlungen mit vielen tausend Einwohnern. Diese Städte bestanden vor allem aus Lehm. Selbst Monumentalbauten wurden aus getrockneten oder gebrannten Lehmziegeln gebaut. Das gilt auch für Uruk, das um 3300 v. Chr. eine erste Blüte erlebte.

Mittelalterliche Städte in Mitteleuropa waren zu guten Teilen Fachwerkstädte, erst im Spätmittelalter nahm in einigen Regionen der Anteil von Steinbauten deutlich zu. Das galt wohl auch für Chemnitz. Bei den Grabungen auf dem Getreidemarkt wurde 2019 eine umgestürzte Fachwerkwand aus dem 14. Jahrhundert freigelegt und im Block geborgen. Durch ein Feuer sind Holzgerüst und Lehmausfachung konserviert worden.

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Stadtmodell Chemnitz um 1750
Stadtmodell Chemnitz, um 1750 | Kunstammlungen Chemnitz - Schloßbergmuseum, Aufnahme: László Tóth

Das Gesicht der Stadt

Aus Bausteinen entstehen Häuser, aus Häusern entstehen Straßen, aus Straßen entsteht eine Stadt. Jedes Haus hat individuelle Züge und doch sorgt die Begrenztheit der Materialien und der konstruktiven Möglichkeiten für eine Einheitlichkeit des Ganzen. Daraus entsteht für jede Stadt auch ein eigenes Gesicht, eine Struktur, ein Rhythmus, eine Farbigkeit. Und doch: Es ist gar nicht so einfach, eine Stadt an ihren Fassaden zu erkennen, wenn die berühmten Wahrzeichen fehlen. Probieren Sie es aus! Die Lösung erhalten Sie indem Sie mit dem Zeiger der Maus über das Bild fahren.

Dresden Görlitzerstraße, 2016 | Paroramastreetline.de
Istanbul Istiklal Cadessi, 2013
Rostock Kröplinerstraße, 2013
Havanna Malecón, 2017
Hongkong Shanghai Street, 2015

Führung durch den Stadtteil

mit der Projektmitarbeiterin Jennifer Wilde

Schwarzplan Marienberg

Ist ein Stadtraum einmal gebaut, kann er das Leben von Generationen von Stadtbewohner:innen beeinflussen. Auch deshalb denken Menschen seit der Antike intensiv über Stadtplanung und Städtebau nach. Auf der Suche nach der perfekten Stadt findet jede Zeit, jede Kultur und jedes Herrschaftssystem eigene Lösungen. Wie lassen sich gesellschaftliche Verhältnisse und wirtschaftliche Notwendigkeiten verbinden? Welche ästhetischen Ideale passen zu welchem Herrschaftssystem? Oft stellt die Stadtplanung die ganz großen Fragen. Eine besondere Rolle spielten dabei zentrale Bauten. Orte, an denen die Stadtgesellschaft sich versammelt und mit denen sie sich identifizieren kann.

Modell des Burj Khalifa, 2004-2010
Modell des Burj Khalifa, 2004-2010 | Deutsches Architekturmuseum, Frankfurt am Main

Turm zu Babeldes 21. JahrhundertsDer Burj Khalifa

Türme gehören seit dem Turmbau zu Babel zu den symbolträchtigsten städtischen Gebäuden. Auch als Zentrum des neuen Stadtgebiets Downtown Dubai war nicht weniger als der höchste Wolkenkratzer der Welt geplant. Seine Höhe? Sagenhafte 828 m! Spektakulär auch die Bauweise: Auf einem Y-förmigen Grundriss stehen drei Gebäudesäulen, die sich in der zentralen Achse gegenseitig stützen. Der Burj Khalifa ist eine architektonische und ingenieurstechnische Meisterleistung! Aber der Turm teilt mit seinem alttestamentarischen Vorläufer auch die Schattenseiten. Eröffnet 2010 auf dem Höhepunkt der Finanzkrise in Dubai wurde er zum Symbol für Größenwahn und Hybris. Noch heute sind nicht alle 163 Etagen mit Hotels, Büros, Wohnungen, Einkaufs-, Unterhaltungs- und Freizeitmöglichkeiten ausgelastet.

Die Suche nachgöttlicher Ordnung

Herrnhuter Stadtplanung in den USA

Als Spiegel des Missionsalltags plante Nikolaus Graf von Zinzendorf (1700-1760), Gründer der Brüdergemeinde in Herrnhut die Planstadt Salem in North Carolina (USA). Kreisrund sollte sie sein mit zentralem Gemeindesaal und davon wegführenden Straßen. Der Plan wurde abgelehnt. Die Kritik der Gemeindemitglieder vor Ort: Anders als das „Himmlische Jerusalem“ habe er nicht zwölf sondern acht Seiten. In der Hügellandschaft vor Ort hätte seine Umsetzung zudem erheblich mehr Aufwand bedeutet. Als Alternative entwarf Gottlieb Reuter einen rechteckigen Grundriss. Im endgültigen Bebauungsplan von Salem wurden Symmetrie und Einheitlichkeit an die örtliche Landschaft angepasst. In der frühen Neuzeit scheiterte die perfekte Umsetzung von Idealstädten nicht selten an den Bedingungen der Realität.

Plan von Gottlieb Reuter "2ter Versuch zu einem Stadt Project worauf 156 Baustellen", 1759
Plan Gottlieb Reuter "2ter Versuch zu einem Stadt Project worauf 156 Baustellen", 1759 | Unitätsarchiv Herrnhut

Der Katalog zur Sonderausstellung

Der einzige Reiseführer, den man braucht.

Ein Reiseführer durch die Ausstellung mit Rundgängen mit Tipps und Karten, herausgegeben von Sabine Wolfram und Jens Beutmann. 

Gleich hier bestellen.

Füßgänger in einer belebten Stadt voller beleuchteter Werbetafeln bei Nacht

Wie leben wir in derSTADT?

Das 21. Jahrhundert wird das Jahrhundert der Städte: Seit 2008 leben weltweit mehr Menschen in der Stadt als auf dem Land. Doch wie lebt man dort? Was macht die Stadt attraktiv, was nicht?

Das Leben in der Stadt folgt eigenen Gesetzen. Hier kommt auf engstem Raum vieles zusammen. Die Stadt garantiert Anonymität und persönliche Freiheit. Neben Wohlstand und Erfolg gibt es hier Armut und Verbrechen.

Dabei stehen Städte immer auch für Vielfalt und Kreativität. Waren, Ideen, Techniken und Geschichten kommen über Häfen und Handelsstraßen auf die Plätze und Gassen der Stadt. Innovationen gehen von hier ins Land hinaus. In den Gasthäusern und Straßencafés, in den Theatern und Arenen geht es ums Sehen und Gesehen-Werden, um Tratsch und Diskussionen, das Zusammenleben, das Vergnügen und den Rausch.

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Was ist typisch für Städtein der Archäologie?

Die Latrine!

Funde aus einer Dresdner Latrine um 1600, Fundort: Dresden, Breite Str. 12 (heute Altmarktgalerie)
Funde aus einer Dresdner Latrine um 1600, Fundort: Dresden, Breite Str. 12 (heute Altmarktgalerie) | Landesamt für Archäologie Sachsen

 

 

Latrinen zählen zu den unappetitlichen Phänomenen vormoderner Städte. Für die Archäolog:innen sind sie allerdings Fundgruben, die Dank besonderer Erhaltungsbedingungen überraschende Einblicke in das Alltagsleben vergangener Epochen bieten. Denn in den Latrinen landeten nicht nur menschliche Fäkalien, sondern Abfälle aller Art.

Dass die bauliche Verdichtung in den Städten oft in die Höhe führt, ist offensichtlich. Die großen gemauerten Latrinen zeigen aber, dass es auch in die andere Richtung gehen konnte. Die Abfallentsorgung wurde zu einem typisch städtischen Problem. Ein eigener Berufszweig war für die Entleerung der Latrinen zuständig und sorgte dafür, dass der Inhalt die Äcker der Umgebung düngen konnte.

Aus einer Dresdner Latrine stammt ein umfangreicher Fundkomplex aus der Zeit um 1600. Bemerkenswert sind vor allem die gut erhaltenen Holzfunde. Doch auch Gläser und die allgegenwärtige Keramik sind in guter Qualität und Vielfalt vorhanden. Metallfunde fehlen hingegen fast vollständig, was zeigt, dass Eisen, Buntmetall und natürlich Edelmetalle nach Möglichkeit wiederverwertet wurden. Insgesamt dürfte die Latrine zu einem wohlhabenden, aber gewiss nicht reichen Haushalt gehört haben.

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Führung durch den Stadtteil

mit dem Kurator Mario Kliewer

Kanalisation welche durch das Tageslicht des Gullideckels beleuchtet wird

Wem gehört dieSTADT?

Mit der Stadt entstand die Politik. Auf der Agora und im Rathaus, in Zünften und in Nachbarschaften werden seit der Antike die Regeln des Zusammenlebens und die Machtverteilung immer wieder neu ausgehandelt. Unterschiedliche Interessen und Werte treffen aufeinander. Die Vielfalt der Bewohner:innen macht die Stadt zur Bühne urbaner Lebensstile und das enge Zusammenleben erzeugt nicht selten Konflikte. Wo sich traditionelle Bindungen auflösen und nicht mehr jeder jeden kennt, schafft die Stadt aber auch neue Freiheiten und wird zum Experimentierfeld für neue Lebens- und Wohnformen. Heute nutzen zudem soziale Bewegungen den städtischen Raum, um ihre Anliegen auszudrücken; die Stadt wird zum Ort gesellschaftlicher Verhandlungen.

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Wer darf indie Stadtund wer nicht?

Die Autonomie der Stadt fand ihren Ausdruck auch in baulichen Strukturen. Die Stadtmauer als Symbol der Wehrhaftigkeit ist einerseits ein Schutz der Bewohnenden und andererseits eine Abgrenzung nach außen. Befestigungsanlagen gehörten im Mittelalter zum typischen Bild einer Stadt. Stadttore wurden von der Stadtwache bewacht und nachts verschlossen. Wer kein Bürger war oder in der Stadt keine Bleibe hatte, musste die Stadt am Abend verlassen.

Die Tontafel gilt als ältester Stadtplan der Welt, auf der die Stadt Nippur dargestellt ist. Er zeigt vor allem Stadtmauern und Stadttore und hat daher möglicherweise militärischen Zwecken gedient.

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Führung durch den Stadtteil

mit dem Projektleiter Jens Beutmann

Beteiligte

SMAC

Gesamtverantwortung
Sabine Wolfram, Direktorin

Projektleitung
Jens Beutmann

Kurator:innen
Mario Kliewer
Katja Manz
unter Mitarbeit von
Dirk Sorge und Jennifer Wilde

Leihverkehr
Jennifer Wilde

Museumsshop
Mandy Kautz
Nancy Müller

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Jutta Boehme
unter Mitarbeit von Doris Hoffmann

Katalog
Jennifer Wilde
unter Mitarbeit von Sarah-Julie Wittmann

Bildung und Besucherservice
Peter Degenkolb
Sabine Lienen-Kraft
Nancy Müller

Inklusion
Dirk Sorge

Soziale Medien
Annelie Blasko
Katja Manz
Christina Michel

Praktikant:innen
Susie Bogen
Maximilian Günzel
Christin Häfner
Sandra Leonhardt
Michele Mielack
Nadine Oppermann
Friederike Reese

Technik und Aufbau
Robert Brunner
Tino Kretzschmar
Luca Ronneburger
Alexander Windisch

LANDESAMT FÜR ARCHÄOLOGIE SACHSEN

Restaurierung und Exponateinrichtung Chemnitz
Gabriele Wagner
Franziska Frenzel

 

Transporte
Mario Linke
Thilo Krasselt

Verwaltung und Haushalt
Katrin Freudenberg
Steffi Goldberg
Jeanette Kaiser-Doert
Jörg Leitermann
Torsten Ludwar
Claudia Richter
Ina Warnack

Blockbergung und -präparation
Karsten Bauch
Reinhard Kappler
Holm Ritter

Zentrale Fachdienste
Robert Reiß

Onlineshop
Christoph Heiermann

Leihverkehr
Uwe Reuter

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Gefördert durch

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Logo des freunde des smac e.V.
Logo von dive_in dem Förderprogramm für digitale Interaktion
Logo der Kulturstiftung des Bundes

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